Ich bin Elisa, 32 Jahre alt und Skincare-Fan. An dieser Stelle berichte ich regelmäßig über meinen Weg zu schöner Haut. Da das für mich auch möglichst junge Haut bedeutet, komme ich an Anti-Aging nicht vorbei – ein Thema, zu dem immer noch die merkwürdigsten Mythen kursieren. Mit denen räume ich jetzt auf – und erkläre Dir, wieso die meisten das gehypte Retinol noch immer falsch verwenden.

Früher habe ich meine eher empfindliche Mischhaut immer als Problem empfunden: Oft hatte ich mit Unreinheiten zu kämpfen, besonders in der öligen T-Zone. Der Rest meines Gesichts war ziemlich trocken und ich habe verzweifelt versucht, meine Hautprobleme mit verschiedenen Produkten in den Griff zu bekommen. Darauf hat meine Haut oft gereizt reagiert und heute weiß ich auch, warum: Sie war ganz einfach überfordert von den vielen Inhaltsstoffen.

So konnte es nicht weitergehen und deshalb beschäftige ich mich seit ein paar Jahren intensiver mit Hautpflege. Ich verwende viel weniger Produkte, die ich dafür gezielt auswähle. Seitdem erkenne ich meine Haut kaum wieder: Unreinheiten habe ich kaum noch und meine Haut hat inzwischen weder besonders ölige, noch sehr trockene Stellen. Alles ist viel ausgeglichener und mittlerweile bin ich wirklich zufrieden mit meiner Haut!

Meiner Meinung nach sind dafür besonders meine konsequente Gesichtspflegeroutine und spezielle Wirkstoffe verantwortlich. Weil ich weiß, wie viele von Euch unter ähnlichen Problemen leiden, wie ich früher, zeige ich Euch meinen Weg zu einer schönen und gesunden Haut.

Mythos #1: Gegen Falten helfen nur Spritzen

Gegen Falten kann man nichts machen, außer das Gesicht mit Botox einzufrieren oder mit Fillern zu unterspritzen? Falsch! Das beste Mittel ist ein konsequenter Schutz vor der Sonne. Aber auch mit der richtigen Pflege kann man die Haut lange glatt erhalten – mein Lieblingswirkstoff heißt Retinol.

Seine Superkraft liegt vor allem in seiner kollagenanregenden Wirkung, denn das ist das Gerüst unserer Haut. Je älter man wird, desto weniger Kollagen wird in der Haut produziert, darunter leidet die Straffheit der Haut. Eine regelmäßige Verwendung von retinolhaltigen Pflegeprodukten kann der Entstehung von Falten deshalb entgegenwirken und die Haut länger jung aussehen lassen.

Mythos #2: Anti-Aging-Produkte? Erst ab 40!

Dieser Mythos gehört schnellstens vergessen. Vorsorge ist bei Anti-Aging nämlich besser als Nachsorge: Denn Falten, die gar nicht erst entstehen, müssen später auch nicht ausgebügelt werden. Darum sollte eine gute Hautpflegeroutine auch schon in den Zwanzigern (oder früher!) Produkte beinhalten, die der Hautalterung entgegenwirken.

Das kann sich übrigens doppelt auszahlen: Viele der Wirkstoffe, die gegen Falten helfen, sind auch bei der Behandlung anderer Hautprobleme bestens geeignet. Zu diesen Alleskönnern gehören neben Retinol, das nicht nur als Kollagenbooster funktioniert, sondern auch noch wirksam gegen Unreinheiten ist, auch Hyaluronsäure und Vitamin C.

Mythos #3: Sonnenschutz? Nur im Sommer!

Zugegeben, ich habe mich früher auch immer vor der Verwendung von Sonnencremes gedrückt. Viele fühlen sich unangenehm auf der Haut an, haben eine feste Konsistenz und hinterlassen einen weißen Film auf der Haut. Bei manchen Produkten hatte ich außerdem den Eindruck, sie würden meine Hautunreinheiten verstärken.

Sonnencreme nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter zu verwenden, wäre mir deshalb nicht in den Sinn gekommen. Bis ich angefangen habe, mich intensiver mit Hautpflege auseinanderzusetzen und verstanden habe, dass die Sonne der Hauptgrund für optisches Altern ist. Das Problem: Auch wenn man eigentlich nur im Sommer die direkten Auswirkungen der Sonne zu spüren bekommt (Stichwort: Bräune oder sogar Sonnenbrand), wird die Haut das ganze Jahr über mit UV-Strahlung belastet – auch im Schatten oder im Haus. Deshalb sollte immer eine Tagespflege mit Lichtschutzfaktor verwendet werden, sogar im Winter.

Mythos #4: Viel hilft viel

Das gilt nur für eins: Sonnenschutz. Von dem verwenden die meisten Menschen nämlich viel zu wenig, sodass der auf der Produktverpackung angegebene Lichtschutzfaktor nur selten erreicht wird. Ich merke mir als Faustregel, dass ich in etwa die Menge Tagescreme für mein Gesicht und meinen Hals brauche, die in zwei dünnen Linien auf zwei Finger passt. Das fühlt sich zuerst nach viel an, doch wenn man die richtige Creme gefunden hat, gewöhnt man sich schnell daran.

Bei hochwirksamen Inhaltsstoffen wie Retinol ist das anders. Diese müssen mit Bedacht dosiert werden, denn zu viel von ihnen kann eher schaden als nutzen. Balance ist da das Stichwort und gute Hautpflegeprodukte sind darum so formuliert, dass sie genau die richtige Wirkstoffmenge enthalten, um einen positiven Effekt auf die Haut zu haben, ohne sie dabei zu überfordern.

Mythos #5: Retinol ist ein Einzelgänger

Dass viele immer noch glauben, man solle Retinol und andere Wirkstoffe nicht gemeinsam verwenden, liegt meist an der pH-Wert-Theorie: Angeblich lassen Wirkstoffe mit einem niedrigen pH-Wert, wie Vitamin C und Säuren wie AHA oder BHA, den pH-Wert der Haut soweit sinken, dass das – nicht saure – Retinol nicht mehr wirken kann. Dabei stimmt das gar nicht: zum einen sinkt der pH-Wert der Haut nicht so stark, wie oft angenommen, und zum anderen ist ihr natürlicher pH-Wert ohnehin sauer und das Retinol trotzdem wirksam.

Diese Theorie ist also nicht haltbar und wird auch durch keine aktuelle Studie unterstützt. Aber noch immer lese ich, dass Retinol nicht mit anderen Wirkstoffen kombiniert werden darf. Dabei können bestimmte andere Inhaltsstoffe die Wirksamkeit des Retinols sogar verbessern, darunter die Vitamine E und C sowie AHA, also Alpha-Hydroxy-Säure, die gerne als sanftes chemisches Peeling verwendet wird.

Fazit: Anti-Aging funktioniert – wenn man es richtig macht!

Wer die richtigen Wirkstoffe an seine Haut lässt, kann tatsächlich etwas gegen Falten unternehmen. Im Idealfall fängt man möglichst früh an und entwickelt über die Jahre eine gute Hautpflegeroutine. Aber auch kleine Schritte haben schon eine große Wirkung. Am wichtigsten ist eine konsequente Verwendung von Sonnenschutz, damit die Faltenbildung so lange wie möglich verzögert wird, und natürlich: Retinol. Dieser Wirkstoff hat mich total überzeugt! Für Langzeiteffekte ist eine regelmäßige Verwendung besonders wichtig. Um die Haut nicht zu überfordern, sollte Retinol aber vorsichtig dosiert und im Idealfall mit anderen, unterstützenden Wirkstoffen kombiniert werden.

Bist Du noch auf der Suche nach einer Pflege mit Retinol? Wenn Du wie ich eine Mischhaut hast, kann ich Dir dieses Serum empfehlen. Es hat eine leichte Textur und enthält – neben Retinol – auch Hyaluronsäure und die Vitamine E und C. Mit diesem Wirkstoffkomplex ist das Serum ein toller Kollagenbooster und hilft effektiv gegen vorzeitige Hautalterung.

Diese Creme ist auf den gleichen Wirkstoffkomplex aufgebaut. Ihre Textur ist aber viel reichhaltiger als die des Serums, über dem ich zumindest an den trockeneren Stellen meines Gesichts gerne noch eine sanfte Feuchtigkeitspflege verwende. Das ist bei der Retinolcreme nicht nötig, weshalb sie vor allem für trockenere Hauttypen gut geeignet ist.

Hast Du eine Frage zu Hautpflege, speziellen Wirkstoffen oder eine Anregung? Dann schreib mir gerne eine E-Mail an elisa@zoila.de. Ich freue mich auf Deine Nachricht!

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