Der Schlüssel zu einer schönen Haut ist eine gute Pflege. Neben genetischen Faktoren und dem allgemeinen Lebenswandel hat die Pflegeroutine maßgeblichen Einfluss auf den Zustand der Haut. Wir zeigen Dir, wie Du Dir aus verschiedenen Produkten eine individuelle Pflegeroutine zusammenstellst.

Jede Haut ist anders. Neben Veranlagung, dem Lebenswandel im Allgemeinen und der Ernährung im Speziellen, beeinflussen auch Hygiene und Pflege ihren Zustand. Und während sich manche Menschen scheinbar ohne eigenes Zutun an einer perfekten Haut erfreuen können, plagen sich andere mit Hautproblemen herum und versuchen teils vergeblich, sie mit teuren Gesichtsbehandlungen und aggressiven Pflegeprodukten zu lösen. Tatsächlich können die meisten Hautprobleme auch durch eine passende Pflegeroutine verbessert werden – teuer oder aggressiv muss dabei aber gar nichts sein.

Eine gute Hautpflegeroutine beinhaltet die folgenden Steps:

  • Reinigung
  • Peeling
  • Serum
  • Feuchtigkeitspflege

Diese vier Schritte sind Bestandteil einer idealen Skincare-Routine. Es braucht keinen Schrank voll Fläschchen, Tiegeln und Dosen, bei denen sich beim besten Willen niemand an das Datum des Anbruchs erinnern kann, sondern nur eine Handvoll Produkte mit ausgewählten Inhaltsstoffen. Welche das genau sein sollen, hängt vom Hauttyp und den individuellen Ansprüchen ab. Dennoch gibt es Inhaltsstoffe, die eine positive Wirkung auf fast jede Haut haben.

 

Die Basis: milde Reinigung

Eine gute Reinigung ist essentieller Bestandteil jeder Hautpflegeroutine. Das gilt für alle Hauttypen, doch während es bei unkomplizierter Haut genügt, das Gesicht morgens mit Wasser zu waschen und nur abends einen Reiniger zu verwenden, sollte fettige und unreine Haut zweimal täglich mit einem passenden Gesichtsreinigungsprodukt behandelt werden.

Auch wenn besonders für Problemhaut oft aggressive Reinigungsprodukte empfohlen werden, sollten auch bei unreiner Haut nur milde Cleanser verwendet werden, welche die Haut keinesfalls austrocknen. Die ESSENTIALS Soft Cleansing Milk entfernt sanft überschüssigen Talg, abgestorbene Hautschüppchen, Reste von Pflegeprodukten und gegebenenfalls auch Make-Up. Dadurch bereitet sie die Haut optimal auf die weiteren Hautpflegesteps vor.

 

Next Level: chemisches Peeling

Nein, mit Peeling meinen wir nicht die grobkörnigen Cleanser, mit denen wir uns während der Pubertät das Gesicht abgeschrubbt haben. Denn die gehören unserer Meinung nach nämlich nicht ins Gesicht, sondern aus jedem Badezimmerschrank verbannt. Abgesehen davon, dass die Peelingkörner oft aus umweltschädlichem Mikroplastik bestehen, greifen die Partikel die Haut an, hinterlassen feine Kratzer und schädigen somit die Hautbarriere.

Die Peelingprodukte, von denen wir sprechen, sind chemischer Natur – genauer: Alpha-Hydroxy-Acid, kurz AHA, bzw. Beta-Hydroxy-Acid, kurz BHA. Diese Peelings sind meist in Toner eingebettete Säuren, von denen jeder Hauttyp profitieren kann – vorausgesetzt, man verwendet das richtige Produkt und schützt die behandelte Haut tagsüber mit einem Sonnenschutz. Das empfehlen wir zwar immer, aber bei der Verwendung von Säuren wird dieser Rat zu einem absoluten Muss.

So unterscheiden sich die beiden Säuren:

AHA-Peeling

  • Glykolsäure, Milchsäure oder Mandelsäure
  • wirksam an der Hautoberfläche
  • erhöht den Feuchtigkeitsgehalt der Haut, mindert Sonnenschäden und regt die Kollagenproduktion an
  • löst abgestorbene Hautzellen auf und bringt so neue Haut darunter zum Vorschein
  • besonders geeignet bei normaler, trockener und sonnengeschädigter Haut

BHA-Peeling

  • Salicylsäure
  • wirksam in tieferen Hautschichten
  • antibakteriell, antientzündlich und reinigend
  • mindert Mitesser und wirkt gegen Haarbalgmilben, die nach neuen Erkenntnissen Rosacea und periorale Dermatitis verschlimmern können
  • besonders geeignet bei Mischhaut, fettiger und unreiner Haut

 

Hochwirksame Pflegebooster: Seren

Nach der Reinigung mit Cleanser und Peeling folgen die Pflegeschritte. Dabei geht man immer von der leichtesten zur schwersten Textur über. Diese Reihenfolge ist wichtig, da leichte Texturen wie wässrige oder gelartige Seren nicht durch schwere Cremes oder Öle dringen können und damit unwirksam werden. Weil Seren wahre Pflegebomben sind, können sie optimal auf die Bedürfnisse der Haut abgestimmt werden.

Für fast alle Hauttypen funktionieren die folgenden Wirkstoffe:

Hyaluronsäure

  • kräftigt die Hautbarriere
  • regt die hauteigene Kollagenproduktion an
  • bindet Feuchtigkeit in der Haut
  • polstert Linien und Trockenheitsfältchen auf

Vitamin C

  • antioxidativ, schützt die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen, wie freien Radikalen, Sonneneinstrahlung und Luftverschmutzung
  • entzündungshemmend und heilungsfördernd
  • gleicht Hautverfärbungen aus
  • hinterlässt einen gesunden Glow

Retinol

  • stimuliert die Produktion von Kollagen
  • glättet Falten und gleicht Sonnenschäden aus
  • wirkt der Hautalterung entgegen
  • zellkommunizierend und hauterneuernd

 

Gut formulierte Seren, die mit diesen Wirkstoffen ausgestattet sind, haben einen positiven Einfluss auf diverse Hauttypen und fast alle gängigen Hautprobleme. Um die Pflegeroutine nicht zu kompliziert zu gestalten und alle Wirkstoffe optimal einzusetzen, bietet es sich an, die Produkte auf die Morgen- und die Abendroutine aufzuteilen.

Hyaluronsäure ist so leicht und mild, dass sie meist problemlos ein- bis zweimal täglich verwendet werden kann. Da sie feuchtigkeitsbindend wirkt, sorgt Hyaluronsäure für eine pralle, glatte Haut und straffe Konturen. Wir empfehlen das REJUVENATOR Hydra Booster Serum, das mit kurz- und langkettigen Hyaluronsäuremolekülen für eine ideale Befeuchtung bis in die tieferen Hautschichten sorgt.

Vitamin C ist ein wirksames Antioxidans, das die Haut vor negativen Umwelteinflüssen schützt und Hyperpigmentierung, wie beispielsweise durch die Sonne entstandene braune Flecken, mildert. Dadurch wirkt der Teint ebenmäßiger und strahlend. Außerdem wird die Wirksamkeit von Sonnenschutzprodukten verbessert, weshalb sich eine Anwendung am Morgen empfiehlt. Im REVITALIZER Brighter Skin Serum ist neben Vitamin C auch feuchtigkeitsspendende Hyaluronsäure enthalten.

Retinol heißt auch Vitamin A1 und hat eine zellkommunizierende Wirkung: Es kann alternden Hautzellen ‚mitteilen‘, dass sie sich wie neue und gesunde Zellen verhalten sollen. Dadurch – und mit seiner kollagenanregenden Wirkung – ist es ein hervorragendes Mittel gegen sichtbare Anzeichen der Hautalterung. Feine Linien und Falten werden gemildert, Unebenheiten aufgepolstert. Retinolprodukte, wie das REGENERATOR Night Repair Serum, eignen sich besonders für eine Anwendung am Abend. Dann wirkt die Haut schon am nächsten Morgen erholter, glatter und sichtbar gepflegt.

Last but noch least: Feuchtigkeitspflege

Um optimal zu wirken, können Seren mithilfe einer Creme in der Haut ‚eingeschlossen‘ werden. Die ESSENTIALS Day Vitalizer Cream spendet Feuchtigkeit, pflegt die Haut und ist sogar sanft genug für die empfindliche Augenpartie. Tagsüber sollte die Pflege in jedem Fall mit einem Sonnenschutz mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) von mindestens 30 ergänzt werden. Das gilt übrigens für alle Hautfarben und für jeden Tag des Jahres. Auch bei grauem Himmel, Regen, oder Schnee und sogar dann, wenn nicht einmal das Haus verlassen wird. Grund dafür sind UVA-Strahlen, die maßgeblich für eine vorzeitige Hautalterung verantwortlich sind. Sie treten das ganze Jahr über auf und lassen sich auch von gläsernen Fensterscheiben nicht aufhalten.

Je nach Hauttyp darf es am Abend zum Abschluss der Pflegeroutine auch etwas Reichhaltigeres sein. Die REGENERATOR Night Repair Cream enthält Retinol und Hyaluron und hinterlässt eine ebenmäßige, weiche Haut. Aber Achtung: Um die Haut nicht zu irritieren, darf Retinol nur in Maßen eingesetzt werden. Deshalb sollte bei Verwendung einer retinolhaltigen Creme vorher lieber auf ein anderes Serum, beispielsweise mit feuchtigkeitsspendendem Hyaluron, zurückgegriffen werden.

 

Ein Wort zum Schluss

Bei einer Umstellung der Pflegeroutine sollte darauf geachtet werden, nicht zu viele neue Produkte auf einmal zu verwenden. Zum einen kann das die Haut überfordern, da bestimmte Wirkstoffe einer langsamen Gewöhnung bedürfen; zum anderen kann so nicht nachvollzogen werden, wie die Haut auf welchen Wirkstoff reagiert.

Deshalb sollte sich an jedes Produkt langsam herangetastet werden und die Häufigkeit der Verwendung nach und nach gesteigert werden. Durch eine sorgsame Beobachtung der Haut kann man dann sehen, welche Produkte ihr besonders guttun.

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